Die Gewehrkammer
Die Sammlung in der Gewehrkammer geht auf Graf Franz I. zurück und wurde im Laufe der Zeit durch Ankäufe erweitert. Die Gewehrkammer gibt einen nahezu vollständigen Überblick über die Entwicklung der Feuerwaffen vom 16. Jahrhundert bis heute.
Die Sammlung zeigt hauptsächlich Jagdwaffen, zum Teil sehr aufwändig und künstlerisch hochwertig verziert. Zum Bestand gehören ergänzend ein paar wenige Militärwaffen.
Beachtenswert ist eine Flinte mit einem 2 m langen Lauf. Die Waffe sollte bei der Entenjagd eingesetzt werden, erwies sich jedoch als nicht besonders praktikabel.
In einer Vitrine ist ein Modell einer eingestellten Jagd, einer seit dem 16. Jahrhundert gebräuchlichen höfischen Jagdform, zu sehen. Dabei wurde das Wild in einen abgesperrten Bereich und somit der Jagdgesellschaft direkt vor die Gewehre getrieben.