Die Hirschgalerie
Die Hirschgalerie wurde unter Eberhard XV. eingerichtet und beeindruckt durch die wunderbare Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert, die aus dem Kloster Roth um 1863 nach Erbach gebracht und eingebaut wurde.
An den Wänden befindet sich die Sammlung kolossaler Hirschgeweihe, die Franz I. zusammen getragen hat. Die Geweihe stammen von Tieren, die sehr viel größer waren als die heutigen, und waren ursprünglich in anderen Räumen untergebracht. Erst sein Enkel Eberhard XV. vereinte diese Objekte in der Hirschgalerie und zwar die größten, spektakulärsten in Augenhöhe und kleinere Exemplare darüber. Gezeigt werden in der jagd- und naturkundlichen Sammlung in Erbach Geweihe, kolossal oder abnorm, bei denen es sich lohnte, sie aufzubewahren, der Öffentlichkeit zu präsentieren und der Nachwelt zu erhalten. Es handelt sich demnach nicht um Jagdtrophäen, sondern um eine aus naturhistorischem Interesse angelegte Sammlung.
Die Hirschgalerie
Die Hirschgalerie beeindruckt durch kapitale Hirschgeweihe und die aus dem Kloster Roth stammende Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert. In der Hirschgalerie sind auch standesamtliche Trauungen möglich.
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